Gottesdienst mit Krankensalbung

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Gottesdienst mit Krankensalbung

Auch in diesem Jahr findet im Rahmen der Eucharistiefeier in der Kirche St. Johann Baptist in Ismaning die gemein­schaft­liche Feier der Krankensalbung am Donnerstag, den 14. März um 18.30 Uhrstatt.

Kranke und Gesunde – Alle sind dazu herzlich eingeladen.

Um die Krankensalbung vom missverständlichen Image der “letzten Ölung” wegzubringen, sieht die Kirche auch eine gemeinsame Feier der Krankensalbung vor.
Die Krankensalbung wird nicht nur in Todesgefahr gespendet. Sie kann im Verlauf der Krankheit auch wiederholt werden. Mit ihrer Spendung ist grundsätzlich auch die Hoffnung auf Linderung und Heilung verbunden. Auch vor Operationen und bei psychischen Erkrankungen, etwa Depressionen, kann der Priester das Sakrament der Kranken­salbung spenden.

Einige Informationen zur Krankensalbung….

Über das Sakrament der Krankensalbung machen sich die wenigsten Menschen Gedanken. Krankheit und Tod sind oft mit einem Tabu belegt. Und wenn es doch mal ernst wird, sind viele unsicher. Antworten auf häufige Fragen rund um die Krankensalbung sollen helfen, Ängste abzubauen und Unsicherheiten zu nehmen.

Im fünften Kapitel des Jakobusbriefes heißt es: “Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben.” (Jak 5,14f)

Die Krankensalbung wird mit einem Olivenöl gespendet, das am Mittwoch der Karwoche für das ganze Bistum vom Kardinal im Münchner Dom geweiht und ausgeteilt wird.
Bei der Spendung des Sakramentes legt der Priester dem Kranken schweigend im Gebet die Hände auf den Kopf. Die Wärme, die von den Händen ausgeht, schafft eine wohltuende Atmosphäre, die den Kranken die Nähe Gottes spüren lässt. Nach dem Dankgebet über das Öl, in dem der Priester Gott für sein heilendes Wirken in Jesus Christus und dem Heiligen Geist preist, wird die Stirn des Kranken mit folgenden Worten gesalbt: “Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes. Amen.”

Es folgt die Salbung der Innenflächen der Hände mit den Worten: “Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf. Amen.”

Eine gemeinsame Eucharistiefeier mit Alt und Jung, Kranken und Gesunden, in der die Möglichkeit besteht sich von Christus bestärken zu lassen, darauf freue ich mich.

Franz Grössler