
Dass dies trotz aller Veränderungen in all diesen Jahren ein echter Grund zum Feiern war, wurde bereits im festlichen Gottesdienst deutlich. Die zahlreichen Gottesdienstbesucher wurden an diesem Tag, an dem auch das Erntedankfest begangen wurde, in einer wunderschön geschmückten Kirche begrüßt. Für eine besondere Stimmung sorgte der Kirchenchor, der die Gemeinde zum Mitsingen zahlreicher Taizé- Gesänge ermunterte. Zur weiteren musikalischen Ausgestaltung trug Anton Gleisl auf der Trompete, begleitet vom Leiter des Kirchenchores Johannes Böckler bei.
Gleich zu Beginn der Messe überbracht der evangelische Pfarrer Carsten Klingenberg die Grüße seiner Gemeinde. Pfarrer Dr. Markus Brunner betonte in seiner Ansprache die besondere Architektur unseres modernen Kirchenbaus, vor allem des Innenhofs, der ja auf dem Grundriss der alten Kirche steht. Eine Kirche deren Gewölbe zum Himmel hin offen ist – eine wunderbare Symbolik.
Die gute Stimmung aus dem Gottesdienst setzte sich bei der anschließenden Feier fort. Nach dem Weißwurstfrühstück, im bis zum letzten Platz gefüllten Pfarrsaal, berichteten die „Zeitzeugen“ Michael Sedlmair, der auch im Auftrag des leider verhinderten Peter Neumeiers sprach, und Franz Felsner von ihren persönlichen Erinnerung. Sie sprachen von den Zeiten in der alten Kirche, über die Diskussionen verbunden mit deren Abriss und Neubau und über die Einweihung unseres jetzigen Pfarrzentrums.


Anschließend bot sich für die Gäste die Möglichkeit sich einen Überblick über unseren Pfarrverband zu verschaffen. So informierten die dort aktiven Verbände und Gruppierungen an verschiedenen Ständen und Tafeln über ihre Arbeit.
Weiterer Anziehungspunkt war die Kirche in der Mesner Andreas Seeger einen Teil des Kirchenschatzes präsentierte und in der die von Elisabeth Starek zusammengestellte historische Ausstellung zu bewundern war. Viele zog es auch in den neu angelegten Pfarrgarten, in dem Dr. Markus Brunner über die dort notwendig gewordenen Baumaßnahmen und deren Umsetzung berichtete.
Da Kaffee und Kuchen lockten, traf man sich anschließend wieder im Pfarrsaal und erfreute sich am von den „Katholischen Frauen Ismaning“ organisierten Buffet.
Anlässlich dieses Jubiläums sollte der Blick nicht nur zurück, sondern auch in die Zukunft unseres Pfarrverbands geworfen werfen. Deshalb waren alle während des ganzen Vormittags aufgefordert ihre Hoffnungen, Wünsche und Visionen niederzuschreiben und an eine Pinnwand zu heften.
Das gesamte Seelsorgeteam und die Vertreter beider Pfarrgemeinden stellten sich unter der Moderation von Sebastian Waldemer in einer anregenden Gesprächsrunde den dort vorgebrachten Anliegen und Ideen.
Nachdem Pfarrer Dr. Brunner sich herzlich bei den Gästen und bei den an der Organisation Beteiligten bedankt hatte, sorgte ein musikalischer Ausklang für ein harmonisches Ende dieser gelungenen Feier.
Im Namen des Pfarrgemeinderats gilt ein herzliches Vergelt’s Gott allen, die uns bei der Durchführung dieser Veranstaltung unterstützt haben. Dieses gute Zusammenwirken zeigt besser als alle Worte, dass unser Pfarrverband optimistisch in eine gemeinsame Zukunft blicken kann.
B. Buhn (PGR Ismaning)
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