In Vallay begrüßte uns am Alten Schloss der Gründer des Orgelzentrums
Dr. Sixtus Lampl. Seine zweistündige Führung begann mit einem geschichtlichen
Rückblick von Vallay und der Gründung des Orgelzentrums im Jahre 1987
durch Dr. Lampl. Seine private Sammlung umfasst nun 60 Orgeln und ist
somit die größte ihrer Art weltweit. Bewundernswert ist die Restaurierung der
Orgeln und daneben seine umfangreiche Bautätigkeit damit die Orgeln
untergebracht werden konnten. Das Herzstück der Gebäude ist die Zollinger
Halle in der die wertvollsten Orgeln aufgestellt sind und ihr wunderbarer Klang
zur Geltung kommt. Dr. Lampl hat uns einige Stücke auf verschiedenen Orgeln
vorgespielt, so dass wir auch die hervorragende Akustik genießen konnten.
Der Name Zollinger Halle stammt vom Erfinder der Lamellendachkonstruktion,
einem Friedrich Zollinger aus Merseburg. Früher als Sägewerkhalle in Grub in
der Nähe von Vallay genutzt, erstrahlt sie jetzt als Konzerthalle.

Man kann die Besichtigung dieses einmaligen Orgelmuseums nur empfehlen
und das was Dr. Sixtus Lampl geschaffen hat wirklich bewundern. Hinzu kommt
noch wie er als früherer Orgelreferent sein umfangreiches Wissen auch für Laien verständlich vermitteln kann.

Nach dem Mittagessen im Bräustüberl Vallay erwartete uns eine Führerin an der Klosterkirche in Weyarn.
Das Kloster ist ein ehemaliges Stift der Augustiner-Chorherren. Es wurde 1133
gegründet und nach guten und schlechten Epochen 1998 vom Deutschen Orden übernommen. Die jetzige Kirche wurde 1687 bis 1693 erbaut. Die vorerst romanische Kirche wurde von dem berühmten Baumeister Johann Baptist Zimmermann 1729 barockisiert und später von dem besten Rokokobildhauer Ignatz Günther ausgestattet. Seine schönsten Skulpturen „die Verkündigungsgruppe, wie auch die Pietágruppe“ sind weltberühmt.
Diese Barockkirche ist ein wirkliches Juwel, fast vor unserer Haustüre gelegen, dass sich lohnt zu besichtigen.
Zum Abschluss des Ausflugs kehrten wir noch in Weyarn im gut geführten KlosterCafe ein.

Die Vorstandschaft