Feier der Erstkommunion

Jesus, der Herr nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte:

„Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis!“

Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sprach:

Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut.
Tut dies, so oft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis!

(1 Kor 11,23-25)

Sakrament der Eucharistie

Brot und Wein

Erstkommunion in unserem Pfarrverband

Eingeladen … zur Erstkommunion

Eingeladen zur Feier der Erstkommunion sind die katholischen Kinder ab der dritten Klasse.
Der Feier geht eine Zeit der Vorbereitung voraus.

Eine besondere Bedeutung kann der Weg bekommen, den die Familien während der Zeit der Vorbereitung gehen.

Auch der Religionsunterricht in der Schule ist thematisch auf die Feier der Erstkommunion abgestimmt.

Teil der Erstkommunionvorbereitung in unserem Pfarrverband sind fünf besondere „Weggottesdienste“ der Kinder und ihrer Familien, und, dazu gehörend, jeweils als eine “Station“, meist in normalen Gottesdiensten der Pfarreien.

Darüber hinaus kann es (in jeweils eigener Verantwortung) Erstkommuniongruppen, sowie weitere Aktionen und Projekte geben, soweit sich Eltern oder andere Engagierte für diese Aufgaben finden.

Die Einladungen mit näheren Informationen werden i.d.R. im Oktober im Religionsunterricht der Grundschulen verteilt.
Familien, die bis Ende Oktober keine Einladung bekommen haben bzw. die nicht in Ismaning oder Unterföhring in die Schule gehen, melden sich bitte im Pfarrbüro.


Communio – Gemeinschaft mit Gott

Jesus Christus ist der Freund der Kinder. Christliche Erziehung will helfen, diese Freundschaft anzunehmen und immer tiefer zu erfahren. Ein einzigartiges Zeichen dieser Freundschaft ist die Gemeinschaft mit Jesus in der Heiligen Kommunion.

Die Eucharistie ist die tiefste Quelle der Lebensfreude und Lebenskraft.

(sagte Edith Stein (1891 – 1942) über die Eucharistie)

Bei der Hinführung der Kinder zum ersten Empfang der Heiligen Kommunion wirken Familie, Pfarrgemeinde und Schule zusammen und ergänzen sich gegenseitig.

Was können sie als Eltern tun?

Ihr verhalten, ihre Art der Erziehung, Erlebnisse, die Sie ihrem Kind vermitteln, schaffen eine Atmosphäre, in der Christlicher Glaube entstehen und wachsen kann. Sie können daher ihrem Kind helfen, wenn Sie die Zeit der Vorbereitung auf die Erstkommunion selbst bewusst und intensiv miterleben. Im Alltag gibt es viele Situationen, in denen Sie wichtige Grundhaltungen und Grunderfahrungen des Glaubens einüben können: z.B. danken für gemeinsam Erlebtes, einander zuhören, anderen Gutes tun, die häusliche Tischgemeinschaft pflegen und gastfreundlich sein. So wird auch der sonntägliche Gottesdienst zu einem Fest der Gastfreundschaft Gottes. Wir feiern dankbar die Gegenwart Gottes in Brot und Wein.

Aus den Briefen von Mutter Teresa (1910-1997) wissen wir, dass sie Jahre der Gottferne und der Verlassenheit durchgelitten und ertragen hat.
Auf die Frage hin, woher sie und die Schwestern die Freude und die Kraft für ihr Tun schöpfen, antwortete sie stets: Aus der Heiligen Messe.

Nicht nur sie und ihre Schwestern, sondern viele Menschen haben erfahren, dass das Wort Jesu Geltung hat:

Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken

(Mt 11,28)

Die Aufgabe des schulischen Religionsunterrichtes

Der Religionsunterricht vermittelt vor allem das nötige religiöse Wissen. Den Kindern werden die einzelnen Teile der Heiligen Messe erklärt. Sie lernen die tiefere Bedeutung der gottesdienstlichen Zeichen und Symbole kennen. Auch Gebete und Lieder werden eingeübt und die Bedeutung der Bibel erschlossen.
Wenn bei der Vorbereitung Pfarrgemeinde, Schule und Eltern an einem Strang ziehen, kann die Erstkommunion für die Kinder ein tiefes Erlebnis werden und daraus Freude an der regelmäßigen Mitfeier des Gottesdienstes und am Mitleben in der Pfarrgemeinde erwachsen.

Eucharistie in der katholischen Kirche

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